Das Arbeitsleben ist heute zunehmend charakterisiert durch eine gestiegene Erwartung an sogenannte intrapersonelle Kompetenzen wie Eigenständigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Eigenverantwortung, Empathie sowie die Fähigkeit zur kognitiv-emotionalen Selbstregulation des Einzelnen. Zugleich sind die Bereitschaft und Fähigkeit zur interpersonellen, kooperativen Interaktion (“Teamarbeit”) und effizienten konstruktiven Kommunikation unter den Bedingungen eines sich unablässig verändernden Arbeitsumfeldes notwendige Kompetenzen im Arbeitsprozess. Vor diesem Hintergrund stärkt und fördert ein Coaching die arbeitsbezogene (Selbst-) Reflexionsfähigkeit, die Orientierungs- und Entscheidungsfähigkeit sowie die Handlungskompetenz der Klienten (auch “Coachees” genannt).
Coaching unterstützt zudem die Resilienz - also psychische Widerstandskraft - der Coachees und ihre Fähigkeit zu (selbst-) verantwortlichem Handeln insbesondere in Situationen individueller, organisationaler und gesellschaftlicher Veränderung. Coaching stärkt und fördert individuelle Entwicklungs- und Bildungsprozesse - auch im Sinne eines „lebenslangen Lernens“.